Textile Sensoren vom Hersteller. Made in Germany.

✓ Sie brauchen einen Sensor, der sich an flexible, gewölbte oder textile Oberflächen anpasst?
✓ Sie suchen einen Hersteller, der Sensorlayout, Materialauswahl und Serienfertigung aus einer Hand liefert?
✓ Sie wollen wissen, ob ein textiler Sensor (Druck, Temperatur, Feuchte) oder eine textile Antenne (RFID, NFC) für Ihre Anwendung die richtige Lösung ist?

Gemeinsam mit OEM-Herstellern aus Medizintechnik, Automotive und Industrie realisiert Embro textile Sensoren und Antennenstrukturen. Jede Sensorkomponente entsteht nach Ihren spezifischen Anforderungen in unserer Fertigung in Falkenstein im Vogtland.

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Hersteller für textile Sensorik und Signalübertragung

Textile Sensoren: Sensorik und Antennenstrukturen auf textilen Trägermaterialien für Industrie und OEMs

Textile Sensoren und Antennen vom Hersteller Embro

Textile Sensoren sind Sensoren, deren Messelemente direkt in ein Trägertextil integriert sind, statt auf starren Substraten wie Leiterplatten oder Folien aufgebaut zu werden. In der Branche kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz: Weben, Drucken mit leitfähigen Tinten oder Beschichten. Embro setzt auf technische Stickerei, bei der leitfähige Fäden und Drähte CAD-gesteuert auf das Trägermaterial aufgebracht werden.

Die Sensoren erfassen physikalische Größen wie Druck, Temperatur, Feuchtigkeit oder Dehnung. Die mechanischen Eigenschaften des Textils bleiben dabei erhalten: Flexibilität, Dehnbarkeit und Waschbeständigkeit, auch wenn das Material eine technische Funktion übernimmt. Embro liefert textile Sensoren als Halbzeuge zur Weiterverarbeitung in Ihrem Produkt. Textile Sensoren gehören zum Bereich der smarten Textilien und bilden dort das Segment der messenden und identifizierenden Funktionskomponenten.

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Textile Sensoren und Antennen, die wir für Sie fertigen

Textile Sensoren zur Druckmessung vom Hersteller Embro

Textile Drucksensoren

Textile Drucksensoren erfassen Druckverteilungen ortsaufgelöst über die Widerstandsänderung oder Kapazitätsänderung leitfähiger Strukturen. Sie passen sich gewölbten und verformbaren Oberflächen an, bei denen konventionelle Foliensensoren versagen.

Einsatzbereiche: Ergonomie-Optimierung in Sitz- und Liegesystemen, Kontakt- und Sicherheitsmatten, Druckanalyse im Sport, Medizintechnik.

Anwendungsbeispiel: Drucksensoren im Bike-Sport

Textile Feuchtesensoren

Kapazitive oder resistive Messprinzipien erfassen Feuchtigkeit über leitfähige Sensorstrukturen auf textilen Trägern. Die Sensoren sind flexibel, kostengünstig und in verschiedenen Größen realisierbar.

Einsatzbereiche: Produktionsumgebungen mit Feuchtigkeitskontrolle, Pflegetextilien, Gebäudetechnik.

Anwendungsbeispiel: Flexible Sensoren zur Feuchtigkeitsüberwachung

Textile Dehnungssensoren

Dehnungssensoren erfassen mechanische Verformungen über die widerstandsbasierte Messung der Längenänderung leitfähiger Pfade im Textil. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Strukturveränderungen kontinuierlich überwacht werden sollen.

Typische Anwendungen: Strukturüberwachung in Faserverbund-Bauteilen (Damage Sensing), Bewegungserfassung in Medizin- und Sportprodukten.

Damage Sensing für Transportschutz und Battery Housing

Textile RFID- & NFC-Antennen vom Hersteller Embro

Textile RFID- & NFC-Antennen

Neben der messenden Sensorik fertigt Embro auch gestickte RFID- und NFC-Antennenstrukturen für Identifikation und Tracking auf textilen Trägern. Das Spektrum reicht von UHF-RFID für die industrielle Wäschereilogistik bis zu NFC-Antennen für digitale Produktpässe (DPP).

Mehr zu textilen RFID- und NFC-Antennen

Sensorarrays mit Leiterbahnen

Textile Sensorarrays kombinieren mehrere Messpunkte mit gestickten Leiterbahnen in einem textilen Halbzeug. Die Leiterbahnführung, die Anzahl der Messpunkte und die Anschlussgeometrie werden per CAD projektspezifisch ausgelegt.

Anwendungen: Ortsauflösende Druckverteilungsmessung, Sicherheits- und Kontaktmatten, medizinische Sensormatten, industrielle Zustandsüberwachung.

Warum textile Sensoren statt konventioneller Sensorik?

Textile Sensoren bieten gegenüber konventionellen Folien- oder Leiter­platten­sensoren Vorteile bei Anwendungen, die Flexibilität, geringes Gewicht, Wasch­beständig­keit oder die nahtlose Integration in bestehende Textilprodukte erfordern. Wo es dagegen um punktgenaue Absolut­wert­messung unter Laborbedingungen geht, bleiben konventionelle Sensoren die genauere Wahl.

Kriterium Textiler Sensor (gestickt) Folien-Sensor PCB-Sensor
Geometrie-Anpassung Beliebige Formen, gewölbt, dehnbar Planar, begrenzt biegbar Starr
Gewicht Sehr leicht Leicht Schwer
Waschbeständigkeit Ja (abhängig von Materialkombination) Eingeschränkt Nein
Tragekomfort (Hautkontakt) Hoch Mittel Nicht geeignet
Konfektionierbarkeit Nähbar, kaschierbar, laminierbar Klebbar Schraubbar, lötbar
Serienfähigkeit CAD/CAM-gesteuert, skalierbar Hoch Hoch
Messgenauigkeit (Absolutwert) Anwendungsabhängig Hoch Sehr hoch

Wenn Ihr Sensor in ein Produkt integriert werden soll, das gewaschen, gebogen oder am Körper getragen wird, ist die textile Variante die technisch sinnvollere Lösung. In einem Erstgespräch klären wir, welche Variante für Ihre Anwendung passt.

Unser Fertigungs­verfahren: Technische Stickerei für textile Sensorik

Zur Herstellung textiler Sensoren werden verschiedene Verfahren eingesetzt: technische Stickerei, Weben, Stricken, Drucken mit leitfähigen Tinten und Beschichtung. Die technische Stickerei ermöglicht die CAD-gesteuerte Verlegung leitfähiger Fäden und Drähte in beliebigen Geometrien und bietet damit die höchste Kombination aus geometrischer Freiheit und Serienfähigkeit.

Bei Embro werden leitfähige Fäden, Drähte und Litzen CAD-gesteuert auf das Trägermaterial aufgebracht. Form, Größe, Leitermaterial und Sensorlayout sind projektspezifisch frei definierbar. Mehr zu unserem Verfahren: Technische Stickerei

Warum technische Stickerei und nicht Drucken, Weben oder Beschichten?

Aus unserer Erfahrung mit Tausenden Kundenprojekten seit 2012: Die mechanische Robustheit der Verbindung zwischen Leiter und Textil ist der entscheidende Faktor für die Langzeitstabilität. Gedruckte Leiterbahnen delaminieren bei wiederholter Biegung. Gestickte Leiter sind fester Bestandteil der Textilstruktur.

Verfahren Geometrie-Freiheit Waschbeständigkeit Materialvielfalt Einordnung
Technische Stickerei (unser Verfahren) Hoch: beliebige Kurven, Verzweigungen, Anschlusspunkte Hoch: Leiter ist mechanisch mit dem Textil verbunden Hoch: Edelstahl, Silber, Carbon, ultrafeine Litzen Bester Kompromiss aus Präzision, Materialvielfalt und Skalierbarkeit
Weben / Stricken Niedrig: primär lineare Strukturen Hoch Mittel: Garne müssen web-/strickfähig sein Geeignet für gleichmäßige Leitfähigkeit über die Fläche, nicht für präzise Sensorgeometrien
Drucken (leitfähige Tinten) Mittel: planar, begrenzt bei 3D Eingeschränkt: Ablösung bei mechanischer Beanspruchung Niedrig: nur Tinten/Pasten Kostengünstig bei einfachen Strukturen, Delaminierung bei Biegung oder Wäsche
Beschichtung Niedrig: nur vollflächig Eingeschränkt: Abrieb Mittel Sinnvoll für Abschirmung oder Antistatik, nicht für definierte Messpunkte

Materialien und Spezifikationen

Leitermaterialien, die wir verarbeiten:

Edelstahldrähte, silberbeschichtete Fäden, Carbonfasern und beschichtete Kupferlitzen in ultrafeinen Durchmessern. Weitere Materialien auf Anfrage.

Trägermaterialien:

Die Materialwahl richtet sich nach den Anforderungen Ihrer Anwendung.

  • Polyester eignet sich als kostengünstiges Standardmaterial für viele industrielle Einsätze.
  • Aramidgewebe kommt zum Einsatz, wenn Hitzebeständigkeit gefordert ist.
  • Medizinische Vliesstoffe bieten Biokompatibilität und Hautkontaktverträglichkeit für Therapie- und Diagnostikprodukte.
  • Glasfasergewebe setzen wir bei der Integration in Faserverbundbauteile und bei Temperaturen oberhalb des Einsatzbereichs textiler Standardmaterialien ein.

Leistungsdaten: projektspezifisch statt pauschal

Kennwerte wie Waschbeständigkeit, Temperaturbereich und Leitfähigkeit hängen von der Kombination aus Leitermaterial, Trägertextil und Anschlusstechnik ab. Pauschale Datenblätter wären irreführend, weil sich die Werte mit jeder Materialkombination ändern. Deshalb legen wir die Spezifikation gemeinsam mit Ihnen im Projekt fest und validieren sie an Ihren Mustern.

Die Materialwahl bestimmt nicht nur die elektrische Funktion, sondern auch die Weiterverarbeitbarkeit in Ihrem Prozess. Ein Sensor auf Aramid-Basis kann bei 200 °C eingesetzt werden, lässt sich aber anders konfektionieren als einer auf Polyester-Vlies. Wir legen Leiter- und Trägermaterial gemeinsam mit Ihrem Konfektionierungsprozess fest, nicht isoliert.

Ein Richtwert, der branchenübergreifend gilt: Textile NFC-Antennen auf temperaturbeständigen Trägern funktionieren im Bereich von 150 bis 250 °C. In diesem Bereich versagen herkömmliche Folien-Tags.

Branchen, in denen unsere textilen Sensoren eingesetzt werden

Textile Sensoren und Antennenstrukturen von Embro kommen als industrielle Funktionskomponenten in verschiedenen Branchen zum Einsatz. Die häufigsten Anwendungen sind Drucksensorik für Medizinprodukte, Identifikation und Tracking per RFID in Logistik und Arbeitsschutz, Sitzbelegungserkennung im Automotive-Bereich und Strukturüberwachung in Faserverbundbauteilen.

Medizintechnik und Therapie

Textile Drucksensoren in Pflegebetten und Lagerungssystemen zur Dekubitus-Prävention. Textile Elektroden für EMS/TENS-Therapiegeräte. Biokompatible, waschbare und wiederverwendbare Sensorkomponenten für medizinische Geräte und Wearables.

Mehr zu unseren E-Textiles für die Medizin | Textile Elektroden

Mobilität und Fahrzeugtechnik

Sensorik für Sitzbelegungserkennung. Textile Heizmatten für Batterie-Thermomanagement mit integriertem Übertemperaturschutz.

Heiztextilien und Heizmatten für Automotive

Arbeitsschutz und persönliche Schutzausrüstung

Temperatursensoren in Schutzkleidung zur Hitzewarnung. Feuchtesensoren in Arbeitsbekleidung. Dehnungssensoren zur Erfassung von Körperhaltung und Bewegungsmustern (Body Monitoring). Die Sensorstrukturen sind direkt in das Gewebe integriert und lassen sich mit der kundenseitigen Auswerteelektronik verbinden.

Logistik

Textilintegrierte RFID-Antennen zur automatisierten Identifikation und Zustandsüberwachung in Wäschereien, bei Transportabdeckungen und in der Ladungssicherung.

Mehr zu textilen RFID- und NFC-Antennen

Faserverbund und Strukturüberwachung

Textile Sensormatten zur Damage-Detection in CFK-Bauteilen. Sensoren für Impact-Monitoring in Transportschutz und Batterie-Gehäusen. Die Sensorstrukturen werden direkt in die Faser-Preforms integriert und erfassen Schäden in Echtzeit.

Damage Sensing für Transportschutz und Battery Housing

So läuft ein Sensorprojekt bei Embro ab

1

Anforderungsanalyse

Messgröße, Geometrie, Material, Stückzahl

2

CAD-Layout

Leiterbahnführung, Anschlusspunkte, Integration

3

Musterserie

Validierung in Ihrem Produkt und Prozess

4

Optimierung

Material, Layout, Anschlusstechnik anpassen

5

Serienfertigung

Falkenstein/Vogtland, CAD/CAM, Made in Germany

Embro: Projekterfahrung in textiler Sensorik

Die Embro GmbH mit Sitz in Falkenstein/Vogtland fertigt per technischer Stickerei kundenspezifische Sensoren, Antennenstrukturen und Heizelemente für industrielle und medizinische Anwendungen. Gemeinsam mit unseren Kunden entstehen textile Funktionskomponenten von der ersten Idee bis zur Serie. 100 % Fertigung in Deutschland.

Tausende Kundenprojekte seit 2012. Kunden aus Medizintechnik, Automotive, Arbeitsschutz, Logistik und Faserverbund. Serien von 500 bis 100.000 Stück auf denselben Anlagen.

Anwendungsbeispiel: Textile Drucksensoren im Bike-Sport

Für die Velometrik GmbH fertigt Embro textile Drucksensoren mit 388 Druckmesspunkten in einem 3-lagigen textilen Aufbau. Die Sensoren werden in das SmartCover von Velometrik eingenäht und erfassen die Druckverteilung auf Fahrradsätteln für Bike Fitter und Physiotherapeuten. Leitfähige Fäden werden in einem definierten Muster auf den Trägerstoff gestickt; ein druckempfindliches Zwischenmaterial ändert seinen elektrischen Widerstand bei Belastung. Embro fertigt diese Sensoren seit Projektstart in Serie. Velometrik sieht weitere Einsatzfelder in Pflege und Medizin, unter anderem bei Dekubitus-Prävention, Prothesenanpassung und Ganganalyse.

Zum Anwendungsbeispiel

Zertifizierungen:

  • Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001, zertifiziert durch TÜV Süd (erstmals 2014)
  • Heizelemente, Heizmatten und Heizbänder VDE-geprüft nach DIN EN 60335-1 (VDE 0700-1):2024-07, Zertifikats-Nr. 40061865
  • UL-Zertifizierung im Prozess

Textile Sensoren für Ihr Projekt

Sie haben eine konkrete Sensoranwendung? In einem kurzen Erstgespräch klären wir, welcher Sensortyp und welche Materialien für Ihre Anwendung infrage kommen, wie ein Musterprozess aussieht und mit welchem Zeitrahmen Sie rechnen können.

Kein Verkaufsgespräch. Sie bekommen eine technische Einschätzung.

Projekt besprechen

Häufig gestellte Fragen zu textilen Sensoren

Die wichtigsten Fragen, die uns Produktentwickler und technische Einkäufer zu textilen Sensoren stellen. Sie haben eine Frage, die hier nicht beantwortet wird? Sprechen Sie uns direkt an.

Was sind textile Sensoren und wie funktionieren sie?

Textile Sensoren bestehen aus leitfähigen Materialien (Fäden, Drähte, Litzen), die per technischer Stickerei oder anderer Textilverfahren in ein Trägertextil integriert werden. Je nach Sensortyp erfassen sie physikalische Größen wie Druck, Temperatur, Feuchtigkeit oder Dehnung, indem sich der elektrische Widerstand, die Kapazität oder die Induktivität der leitfähigen Struktur bei Einwirkung der Messgröße verändert. Anders als bei Folien- oder Leiterplattensensoren bleibt das textile Trägermaterial dabei flexibel, dehnbar und in vielen Fällen waschbar.

Welche Drucksensoren eignen sich für den Einsatz in textilen Anwendungen?

Für textile Anwendungen kommen vor allem resistive und kapazitive Drucksensoren infrage, deren Messstruktur direkt auf ein Trägertextil aufgestickt wird. Diese Sensoren erfassen Druckverteilungen über die gesamte Sensorfläche statt nur an einzelnen Messpunkten und passen sich gewölbten oder verformbaren Oberflächen an. Typische Einsatzbereiche sind Ergonomie-Optimierung in Sitz- und Liegesystemen, Sicherheitsmatten und medizinische Anwendungen wie die Dekubitus-Prävention.

Sind textile Sensoren waschbar?

Die Waschbeständigkeit hängt von der Kombination aus Leitermaterial und Trägertextil ab. Gestickte Sensorstrukturen sind mechanisch fester Bestandteil des Textils und damit deutlich robuster als gedruckte oder aufgeklebte Leiterbahnen, die bei Biegung oder Wäsche delaminieren können. Embro legt die Materialkombination projektspezifisch aus und validiert die Waschbeständigkeit im Musterprozess gemeinsam mit dem Kunden.

Was unterscheidet textile Sensoren von konventionellen Folien- oder PCB-Sensoren?

Konventionelle Sensoren sitzen auf starren oder halbstarren Substraten (Leiterplatten, Polyimidfolien). Textile Sensoren sind direkt in ein flexibles Trägertextil integriert und lassen sich dadurch biegen, dehnen und in bestehende Textilprodukte einnähen oder einkaschieren. Der Vorteil zeigt sich überall dort, wo Formflexibilität, geringes Gewicht, Tragekomfort bei Hautkontakt oder Waschbarkeit gefordert sind. Bei reiner Labormesstechnik ohne mechanische Beanspruchung sind konventionelle Sensoren weiterhin die genauere Wahl.

Welche Trägermaterialien können für textile Sensoren verwendet werden?

Die Materialauswahl richtet sich nach den Anforderungen der Anwendung. Polyester eignet sich als kostengünstiges Standardmaterial für viele industrielle Einsätze. Aramidgewebe kommt bei Anwendungen mit hoher Temperaturbelastung zum Einsatz. Medizinische Vliesstoffe bieten Biokompatibilität und Hautkontaktverträglichkeit für Therapie- und Diagnostikprodukte. Als leitfähige Materialien verarbeitet Embro unter anderem Edelstahldrähte, silberbeschichtete Fäden, Carbonfasern und beschichtete Kupferlitzen in ultrafeinen Durchmessern.

Wie läuft ein Sensorprojekt bei Embro ab?

Ein typisches Projekt beginnt mit der gemeinsamen Anforderungsanalyse: Messgröße, Geometrie, Trägermaterial, Umgebungsbedingungen und geplante Stückzahl. Darauf folgt das CAD-gestützte Sensorlayout, anschließend die Fertigung erster funktionaler Muster zur Validierung im Kundenprodukt. Nach der Optimierungsphase (Material, Layout, Anschlusstechnik) geht die Produktion in die Serie. Der gesamte Prozess findet in Falkenstein/Vogtland statt.

Können textile RFID- und NFC-Antennen hohe Temperaturen aushalten?

Textile NFC-Antennen auf hitzebeständigen Trägern funktionieren im Bereich von 150 bis 250 °C. In diesem Bereich versagen herkömmliche Folien-Tags, weil das Substrat sich verformt oder die Klebeschicht versagt. Gestickte Antennenstrukturen auf Aramid- oder Glasfasergewebe behalten ihre Form und Funktion auch bei dauerhafter Hitzeeinwirkung. UHF-RFID-Antennen auf textilen Trägern sind zusätzlich waschbeständig und eignen sich für industrielle Wäscherei-Anwendungen.

Ausführliche Informationen zu textilen RFID- und NFC-Antennen

Stellt Embro auch textile Temperatursensoren her?

Embro stellt keine eigenständigen textilen Temperatursensoren als separates Produkt her. Was Embro im Bereich Temperaturerfassung leistet: In textile Heizelemente können aufgestickte Kaltleiter integriert werden, die als Übertemperaturschutz dienen und verhindern, dass eine definierte Maximaltemperatur überschritten wird. Zusätzlich können zugekaufte Temperatursensoren in textile Produkte integriert werden, wenn Sie eine Temperaturerfassung in Ihrem Produkt benötigen. Für Projekte, die eine reine textile Temperaturmessung als Kernfunktion erfordern, empfehlen wir ein gemeinsames Gespräch, um die technische Machbarkeit und den sinnvollsten Ansatz zu klären.

Textile Sensoren und Antennen Made in Germany

Embro konzipiert und fertigt integrierte textile Sensoren und Antennenstrukturen nach Ihren individuellen Vorgaben.

✓ Mit unserer Sticktechnologie profitieren Sie besonders von diesen Vorteilen:
✓ Sensoren und Antennen mit individueller Form & Größe realisierbar
✓ Flexibles Layout von leitfähigen Fäden und Drähten zur Messung und Signalübertragung
✓ Große Auswahl an Trägermaterialien für viele Anwendungsbereiche
✓ Flexible, robuste und langlebige Elektronik, auch für den Einsatz in Smart Textiles
✓ Fertigung von Groß- und Kleinserien mit hoher Produktivität und Wiederholgenauigkeit

Sie wünschen sich eine hohe Messgenauigkeit, gepaart mit der Flexibilität textiler Materialien?

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Sie interessieren sich für textile Sensoren und Antennen?

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